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RaceRock - Der FINALE!

"Design Follows Function" oder "So viel wie nötig, so wenig wie möglich"

Der MK1_v1, also der erste seiner Art, ist die einfachste und günstigste Variante der RaceRocks.
Hier habe ich mich auf die reine Funktion beschränkt und alle Schnörkel weggelassen.
Mit seinen 28.5 KG ist er dennoch nicht gerade ein absolutes Leichtgewicht, aber in Anbetracht
der Tatsache, daß ein echter Sportsitz zum Einsatz kommt, ist er sein Mehrgewicht wert.

Die Stabilität des MK1_v1 wird auch für "aggressivere" Racing Freaks ausreichen, dennoch
habe ich bewusst auf zu viele Verschraubungen verzichtet und nur die Zug- und Druck-, sowie
Torsionspunkte mit weiteren Verbindern ausgestattet.

Der Lenkradarm ist bewusst mittig angebracht (Material- und Gewichtsersparnis), so muss
man über den Sitz steigen, um Platz zu nehmen.
Die Version 2 wird mit einem seitlichen Ausleger gebaut, was dann ein seitliches "Einsteigen" ermöglicht.

Auf Blenden, welche die Profilnuten abdecken und dem ganzen einen noch edleren Touch geben, habe ich ebenfalls verzichtet, da diese leider nicht ganz so günstig sind.
An den Stirnseiten jedes offenen Profils habe ich jedoch Profilkappen angebracht...
es soll ja nicht zu induestriell aussehen ;)

Da ich bei meinem Sitz eine perfekte Sitzposition erreichen wollte, habe ich mein eigenes Fahrzeug vermessen und die Abstände und Höhen von Pedalen->Lenkrad->Sitz auf den Racerock übertragen.
So ist dieser Sitz maßgeschneidert für Personen von 45-90 KG und 1,60m - 1,90m, die dann bequem
im Sitz Platz finden werden.

Der MK1_v1 bietet kein höhenverstellbares Lenkrad, dieses kann allerdings 2fach in Fahrtrichtung justiert werden. Eine Höhenverstellung wird es ebenfalls im MK1_v2 geben.

Bei dem Sitz von FK habe ich mich für eine günstige Variante als Halbschale in Blau entschieden.
Die Kunstleder-Sitz hat eine Art Carbon/Kevlar-Look, fühlt sich wertig an und ist recht bequem.
Für die "kräftigeren" Racing-Freunde könnte dieser Sitz aber etwas unbequem werden, da er relativ steile Seitenflanken, eine hintere Sitzbreite von 30cm und eine vordere von 35cm hat.

"Gut gefühlt"
Das Fahrgefühl in einem Racingseat hat mal gar nichts mit dem Sofa und dem Gamepad in der Hand gemein. Im RaceRock fühle ich mich fast wie in meinem eigenen Auto.
Das Rig ist starr und stabil genug, so daß ich auch bei einem Crash mal richtig das Lenkrad verreißen darf, ohne daß das Gestell umkippt.
Nein...es bleibt exakt da, wo es hingehört und bewegt sich keinen Millimeter.
Trotz der Stabilität überträgt sich wunderbar schön das FFB Vibrieren des Lenkrades sogar bis zu den Füßen!!!
Mit dem Kicker unterm Hintern macht das Andengeln - selbst wenn man reiner Sim-Racer ist - einen abartigen Spaß, jede Curb wird zum Erlebnis und jeder Slide oder Drift zum Mordsspaß.

Ich persönlich konnte nach ungeglückten, unzähligen Versuchen mit dem Pad meine Laptimes auf dem Nürburgring im RaceRock um 16 Sekunden verbessern.
Gut...das ist vermutlich in jedem anderen Sitz mit guter Sitzposition möglich...keine Frage.
Aber es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man in einem billigen Playseat sitzt, bei dem sich
immer noch alles bewegt und man sich nicht auf's reine Fahren konzentrieren kann.

Im RaceRock interessiert es dich nicht mehr, ob du das Bewegungsspiel im Rig mit in die Lenkbewegung einberechnen und ggf. eine halbe Sekunde vorher einlenken musst...
Du fährst einfach! Fertig! Aus!
Und nach sehr kurzer Zeit wirst du nicht mehr darüber nachdenken, wo und wie du sitzt,
sondern nur noch darüber, wie du die letzten Hundertstel aus deinem Können herauskitzelst.

Denn wenn alles stimmt, gibt es nichts mehr, auf das man verpatzte Zeiten abwälzen kann.

Jetzt bist DU gefragt...DU und dein Können!